Home
Gudrun
Klaus
Robin
Gau-Köngernheim
Gau-Odernheim
Börrstadt
Bilder
RM-Cup
Hundeschule
Links
Musik
Film
Impressum
John Frankenheimer

19.02.1930 - 06.07.2002

John Frankenheimer hat einer außergewöhnliche Karriere hinter sich, während er durch die unterschiedlichsten Spielfilme und eine Vielzahl an Fernseharbeiten seine Ansichten über wichtige soziale und philosophische Themen zum Ausdruck brachte. Dies reicht von juristischen Themen und der Politik der McCarthy Ära übder den internationalen Terrorismus bis hin zur Thematik der unbezwingbaren Natur des menschlischen Geistes.

Frankenheimer, geboren und aufgewachsen in New York, besuchte die LaSalle Militärakademie, bevor er mit dem Studium am Williams College begann, wo er als Schauspieler und Regisseur am Theater aktiv war. Während seines darauffolgenden kurzen Gastspiels bei der Air Force drehte er Dokumentarfilme, was ihn ermutigte, eine Karriere als Regisseur zu verfolgen.

1953 erhielt er einen Job als Regieassistent bei CBS-TV in New York, wo er schnell von der Arbeit am Wetterbericht und den Nachrichten zur Arbeit an Serien aufstieg. Innerhalb kurzer Zeit führte er Regie bei Programmen, die später als das “Goldene Zeitalter des Fernsehens” beschrieben wurden; alles in allem produzierte Frankenheimer wischen 1965 und 1960 insgesamt 152 Live Television Dramas des hochgelobten “Playhouse 90” sowie zwei Anthologien, im Durchschnitt eine Folge alle zwei Wochen.

Sein Spielfilmdebüt gab er 1956. In den darauf folgenden Jahren arbeitete er zum Beispiel fünf Mal mit Burt Lancaster.

1993 kehrte Frankenheimer zum Fernsehen zurück und erhielt für seine Inszenierung von “Against the Wall” einen Emmy Award. Im Folgejahr bekamen sowohl er als auch Hauptdarsteller Raul Julia einen Emmy für den HBO Telefilm “The Burning Season”, der außedem mit drei Golden Globes und zwei Cable ACE Awards ausgezeichnet wurde. Sein nächstes Projekt war eine Miniserie für Turner-Network Television, “Andersonville”, die dem Regisseur 1996 seinen dritten Emmy in Folge einbrachte. 1997 inszenierte er “George Wallace” mit Gary Sinise, für den Frankenheimer seinen vierten Emmy mit nach Hause nehmen konnte, und der außerdem den Golden Globe als Bester Fernsehfilm sowie den George Foster Peabody Award bekam.

1996 erhielt Frankenheimer von der Vereinigung amerikanischer Filmverleger den ACE Golden Eddie Filmmaker of the Year Award, mit dem man sein Lebenswerk als Filmemacher ehrte.

(Quelle: cinezone)

FILMOGRAFIE

1954

Climax (TV-Serie)

1956

The Ninth Day

1957

The Comedian

1957

Das nackte Gesicht

1959

Turn of the Screw

1959

The Browning Version

1960

The Fifth Column

1961

Die jungen Wilden

1962

Mein Bruder...der Lump

1962

Botschafter der Angst

1962

Der Gefangene von Alcatraz

1964

Sieben Tage im Mai

1964

Der Zug

1966

Der Mann, der zweimal lebte

1966

Grand Prix

1968

Ein Mann wie Hiob

1969

Die den Hals riskieren

1970

Der Sheriff

1971

Die Steppenreiter

1973

Story of a Love Story

1974

Harry Crown - Eine Kugel für Jeden

1975

French Connection 2

1977

Schwarzer Sonntag

1979

Die Prophezeiung

1982

Wenn er in die Hölle will, laß ihn gehen

1985

Der 4 1/2 Billionen-Dollar-Vertrag

1986

52 Pick Up

1989

Powerplay

1989

Dead Bank - Kurzer Prozess

1989

Geschichten aus der Gruft (TV-Serie)

1991

Verliebt in die Gefahr

1993

Against the Wall

1994

Flammen des Widerstandes

1996

Andersonville

1996

DNA - Experiment des Wahnsinns

1997

George Wallace

1998

Ronin - Jeder ist käuflich

1999

Wehrlos-Die Tochter des Generals (Darsteller)

2000

Wild Christmas

2001

Jazz Seen (Darsteller)

2001

Ambush

2002

Path to War  auch: Harts War

2002

Reindeer Games

 

 

Harts War mit Bruce Willis