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John Frankenheimer hat einer außergewöhnliche Karriere hinter sich, während er durch die unterschiedlichsten
Spielfilme und eine Vielzahl an Fernseharbeiten seine Ansichten über wichtige soziale und philosophische Themen zum Ausdruck brachte. Dies reicht von juristischen Themen und der Politik der McCarthy Ära übder den
internationalen Terrorismus bis hin zur Thematik der unbezwingbaren Natur des menschlischen Geistes.
Frankenheimer, geboren und aufgewachsen in New York, besuchte die LaSalle Militärakademie, bevor er mit dem Studium am Williams College begann, wo er als
Schauspieler und Regisseur am Theater aktiv war. Während seines darauffolgenden kurzen Gastspiels bei der Air Force drehte er Dokumentarfilme, was ihn ermutigte, eine Karriere als Regisseur zu verfolgen.
1953 erhielt er einen Job als Regieassistent bei CBS-TV in New York, wo er schnell von der Arbeit am Wetterbericht und den Nachrichten zur Arbeit an Serien
aufstieg. Innerhalb kurzer Zeit führte er Regie bei Programmen, die später als das “Goldene Zeitalter des Fernsehens” beschrieben wurden; alles in allem produzierte Frankenheimer wischen 1965 und 1960 insgesamt 152
Live Television Dramas des hochgelobten “Playhouse 90” sowie zwei Anthologien, im Durchschnitt eine Folge alle zwei Wochen.
Sein Spielfilmdebüt gab er 1956. In den darauf folgenden Jahren arbeitete er zum Beispiel fünf Mal mit Burt Lancaster.
1993 kehrte Frankenheimer zum Fernsehen zurück und erhielt für seine Inszenierung von “Against the Wall” einen Emmy Award. Im Folgejahr bekamen sowohl er als
auch Hauptdarsteller Raul Julia einen Emmy für den HBO Telefilm “The Burning Season”, der außedem mit drei Golden Globes und zwei Cable ACE Awards ausgezeichnet wurde. Sein nächstes Projekt war eine Miniserie für
Turner-Network Television, “Andersonville”, die dem Regisseur 1996 seinen dritten Emmy in Folge einbrachte. 1997 inszenierte er “George Wallace” mit Gary Sinise, für den Frankenheimer seinen vierten Emmy mit nach
Hause nehmen konnte, und der außerdem den Golden Globe als Bester Fernsehfilm sowie den George Foster Peabody Award bekam.
1996 erhielt Frankenheimer von der Vereinigung amerikanischer Filmverleger den ACE Golden Eddie Filmmaker of the Year Award, mit dem man sein Lebenswerk als
Filmemacher ehrte.
(Quelle: cinezone)
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