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Michael Kamen wuchs in dem ärmlichen Stadtbezirk Queens in New York auf. Er begann bereits mit zwei Jahren Klavier zu spielen. Später
studierte er klassische Musik an der berühmten Julliard Schule in New York. Nebenbei erlernte er die Instrumente Horn und Oboe. In seiner Studienzeit spielte er mit seiner Band, dem New Yorker Rock and Roll
Ensemble, Klassik und Pop. Fünf Alben veröffentlichte die unter anderem von Leonard Bernstein hoch gelobte Gruppe.
Er arbeitete auch mit anderen Künstlern, z.B. Queen, Kate Bush und David Bowie, den er 1974 als musikalischer Direktor seiner “Diamond
Dogs Tournee” begleitete. 1976 trat er zum ersten Mal dem Genre Filmmusik bei und etablierte sich im Laufe der Jahre zu einer festen Komponistengröße.
Unter anderem arbeitete er auch mit Bryan Adams an “Robin Hood” und mit Eric Clapton und David Sanborn an der “Lethal Weapon-Reihe”
von Richard Donner.
Im Jahr 2002 war er der musikalische Direktor der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City und dirigierte das Orchester während des
goldenen Jubiläumskonzertes der Königin Elisabeth II im Buckingham Palace in London.
Bereits 1996 wurde bei ihm Multiple Sklerose diagnosziziert (MS), eine Krankheit des zentralen Nervensystems. Dennoch behielt er dies
sieben Jahre für sich. Erst als ihm die amerikanische MS-Gesellschaft im September 2002 ihren Dorothy-Corwin-Lebensmut-Preis verlieh, trat Kamen mit seinem Leiden an die Öffentlichkeit.
Am 18.11.2003 verstarb Michael Kamen in London im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt.und hinterlässt seine Ehefrau Sandra und
seine zwei Töchter Sasha und Zoe.
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