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“ Einmal ein Held - immer ein Held...”
In seiner Kindheit vom Vater verstoßen, verbrachte McQueen seine Jugend im Internat. Bereits als Teenager wechselte er ständig die Jobs, nur durch seinen Wehrdienst unterbrochen. 1952 trat
der dem New York´s Neighborhood Playhouse bei und studierte Schauspielerei bei Uta Hagen und Herbert Berghof. Seinen Durchbruch als Theaterschauspieler erzielte er 1955 mit Ben Gazzara in dem Broadway-Stück A HATFUL
OF RAIN. Sein Leinwanddebüt gab er 1956 in einer Nebenwolle in DIE HÖLLE IST IN MIR.
1958 folgte dann seine erste Hauptrolle in BLOB. Danach die TV-Serie Josh-Der Kopfgeldjäger (Wanted: Dead or Alive). 1960 ging es dann steil bergauf mit der Karriere von Steve McQueen. Die
glorreichen Sieben legten den Grundstein für eine grandiose Filmkarriere.
In seinen bekanntesten Filmen verkörperte er immer den coolen, wortkargen und introvertierten Antihelden, wie z.B. in Sam Peckinpah´s Junior Bonnor oder Getaway. Nach 1974 nahm er schließlich eine längere Pause von der Leinwand und lehrte schließlich 1978 mit Vollbart, kaum erkennbar und nur mit mäßigem Erfolg, auf die Leinwand zurück. Kurz vor seinem Tod drehte der noch TOM HORN und THE HUNTER.
Er war verheiratet und geschieden mit den Schauspielerinnen Neile Adams und Ali McGraw. Aus erster Ehe hat Steve McQueen zwei Kinder. Sein Sohn Chad, ebenfalls Schauspieler, und die Tochter
Terri. Seine dritte Frau war Barbara Jo Minty. Steve McQueen starb, im Alter von nur 50 Jahren in Juarez/Mexiko, in Folge einer Embolie nach einer Krebsoperation, die sich im Bein gebildet hatte.
ZITATE:
“Es stimmt einfach nicht, daß Superstars heute schon für einen Bruchteil ihrer früheren Gage zu haben sind. Pseudo-Stars vielleicht - aber nicht wirkliche Superstars wie Steve McQueen oder
John Wayne, die noch allein aufgrund ihres Namens ins Kino locken. Die
sind mehr wert als ihr Gewicht in Gold.” (Howard Hawks)
“Wenn man erst einmal anfängt, all das zu glauben, was so über einen geschrieben wird, dann kann einem das ganz schön zu Kopf steigem. Aber immer, wenn ich mir gerade wer wie weiß wie
vorkommen will, ruft meine bessere Hälfte: Laß mal deine Geschichte hören, McQueen! - und schon bin ich wieder auf dem Teppich.” (Steve McQueen)
(Quelle: Robert J.Kirberg)
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