Home
Gudrun
Klaus
Robin
Gau-Köngernheim
Gau-Odernheim
Börrstadt
Bilder
RM-Cup
Hundeschule
Links
Musik
Film
Impressum
Steve McQueen

24.03.1930 - 07.11.1980

“ Einmal ein Held - immer ein Held...”

In seiner Kindheit vom Vater verstoßen, verbrachte McQueen seine Jugend im Internat. Bereits als Teenager wechselte er ständig die Jobs, nur durch seinen Wehrdienst unterbrochen. 1952 trat der dem New York´s Neighborhood Playhouse bei und studierte Schauspielerei bei Uta Hagen und Herbert Berghof. Seinen Durchbruch als Theaterschauspieler erzielte er 1955 mit Ben Gazzara in dem Broadway-Stück A HATFUL OF RAIN. Sein Leinwanddebüt gab er 1956 in einer Nebenwolle in DIE HÖLLE IST IN MIR.

1958 folgte dann seine erste Hauptrolle in BLOB. Danach die TV-Serie Josh-Der Kopfgeldjäger (Wanted: Dead or Alive). 1960 ging es dann steil bergauf mit der Karriere von Steve McQueen. Die glorreichen Sieben legten den Grundstein für eine grandiose Filmkarriere.

In seinen bekanntesten Filmen verkörperte er immer den coolen, wortkargen und introvertierten Antihelden, wie z.B. in Sam Peckinpah´s Junior Bonnor oder Getaway. Nach 1974 nahm er schließlich eine längere Pause von der Leinwand und lehrte schließlich 1978 mit Vollbart, kaum erkennbar und nur mit mäßigem Erfolg, auf die Leinwand zurück. Kurz vor seinem Tod drehte der noch TOM HORN und THE HUNTER.

Er war verheiratet und geschieden mit den Schauspielerinnen Neile Adams und Ali McGraw. Aus erster Ehe hat Steve McQueen zwei Kinder. Sein Sohn Chad, ebenfalls Schauspieler, und die Tochter Terri. Seine dritte Frau war Barbara Jo Minty. Steve McQueen starb, im Alter von nur 50 Jahren in Juarez/Mexiko, in Folge einer Embolie nach einer Krebsoperation, die sich im Bein gebildet hatte.

ZITATE:

“Es stimmt einfach nicht, daß Superstars heute schon für einen Bruchteil ihrer früheren Gage zu haben sind. Pseudo-Stars vielleicht - aber nicht wirkliche Superstars wie Steve McQueen oder John Wayne, die noch allein aufgrund ihres Namens ins Kino locken. Die sind mehr wert als ihr Gewicht in Gold.” (Howard Hawks)

“Wenn man erst einmal anfängt, all das zu glauben, was so über einen geschrieben wird, dann kann einem das ganz schön zu Kopf steigem. Aber immer, wenn ich mir gerade wer wie weiß wie vorkommen will, ruft meine bessere Hälfte: Laß mal deine Geschichte hören, McQueen! - und schon bin ich wieder auf dem Teppich.” (Steve McQueen)

(Quelle: Robert J.Kirberg)

Filmografie

1956

Die Hölle in mir

1958

Der Gangsterkönig von New York

1958

Blob - Schrecken ohne Namen

1958

Riffifi in St.Louis

1959

Wenn das Blut kocht

1960

Die glorreichen Sieben

1961

Die Heiratsmaschine

1962

Die ins Gras beißen

1962

Wir sind alle verdammt

1963

Gesprengte Ketten

1963

Verliebt in einen Fremden

1963

Soldier in the Rain

1964

Die Lady und der Tramp

1965

Cincinnati Kid

1966

Nevada Smith

1966

Kanonenbott am Yangtse-Kiang

1968

Bullit

1969

Der Gauner

1971

Le Mans

1971

Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen

1972

Junior Bonnor

1972

Getaway

1973

Papillon

1974

Flammendes Inferno

1977

Der Volksfeind

1980

Ich Tom Horn

1980

Jeder Kopf hat seinen Preis

 

(auch: The Hunter)

v.l.: Yul Brynner, Steve McQueen, Horst Buchholz, Charles Bronson, Robert Vaughn (Die glorreichen Sieben)

“Die sieben Samurai” (Originalvorlage)