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Sein Gesicht vergisst man nicht, oft gehört es zu einem eiskalten Typ, der sich gewaltsam seinen Weg bahnt. Er ist der verwitterte Westerner, der Gangster, der Psychopath, der gefährliche
Mann in den dunklen Hinterhöfen. Er ist Jäger und Gejagter. Er gehörte zu den verwegenen Gesellen um Pike Bishop in Sam Peckinpah´s
“The Wild Bunch” und er ist der amerikanische Klavierspieler in dem lange verbotenen Film “Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia”. Warren Oates hat eine Vorliebe für die Außenseiter des amerikanischen Kinos.
Zu den eindrucksvollsten Hauptrollen gehört die Titelfigur in John Milius verklärter Gangsterballade “Jagd auf Dillinger”. Zuvor sah man ihn auch in eindringlichen Fernsehrollen, so in den
Serien “Jenseits von Eden” und dem Bürgerkriegsdrama “Die Blauen und die Grauen”.
Immer wieder versuchte Warren Oates bei Regisseuren zu arbeiten, die ihm vertraut sind. Burt Kennedy gehört dazu, auch Bud Boetticher und Sam Peckinpah.
Nach dem Besuch der Highschool dient Warren Oates 1948 bei der Marine und studiert 1950-1954 an der Universität von Louisville. Er geht nach New York und nimmt Schauspielunterricht, nebenbei
jobbt er als Rausschmeißer im Twenty-One-Club. Danach folgte das Fernsehen - und konsequenterweise das Filmgeschäft.
Eine Herzattacke beendete 1982 eine Karriere, die noch lange keine Ermüdungserscheinungen kannte.
(Quelle: prisma-online)
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