Home
Gudrun
Klaus
Robin
Gau-Köngernheim
Gau-Odernheim
Börrstadt
Bilder
RM-Cup
Hundeschule
Links
Musik
Film
Impressum
Marlon Brando

1955

Die Faust im Nacken

1972

Der Pate

03.04.1924 - 01.07.2004

Marlon Brando wurde in Nebraska als jüngstes von 3 Kindern geboren. Er war der Bruder der Schauspielerin Jocelyn Brando. Sein Vater Marlon Brando sen. war Kaufmann, seine Mutter eine begeisterte Laiendarstellerin, die selbst eine örtliche Theatergruppe in Omaha leitete, bei der sie unter anderem auch Henry Fonda unterrichtete, bevor dieser seine große Theater- und Filmkarriere begann. Der Name Brando stammt aus dem Niederländischen und hieß ursprünglich Brandeis.

Marlon wurde oft alleine gelassen, da seine Eltern alkoholkrank waren. Vielleicht galt er deshalb als ein ungestümer großsprecherischer Bursche, der aber bereits in der Schule Talrent zum Schauspielern zeigte, allerdings kannte er keine Disziplin und änderte Texte und Sinnzusammenhänge.

Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er in der Schule der “Shattuck Militärakademie” in Faribault, Minnesota, ehe er 1943 nach New York kam. Hier erhielt er unter der Anleitung von Stella Adler zum ersten Mal richtigen Schauspielunterricht. Um seine Karriere voranzubringen täuschte er, um dem Militärdienst zu entgehen, eine Knieverletzung vor.

Nach dem Besuch des berühmten Actors Studios von Lee Strassberg in New York debütierte Brando 1944 mit bemerkenswertem Erfolg am Broadway in dem Stück “I Remember Mama”. Mit dem Stück “Endstation Sehnsucht” wurde er zum Bühnenstar - und wurde gleichzeitig von Elia Kazan für die Verfilmung, die drei Jahre später folgen sollte, verpflichtet. Der Film wurde ein Welterfolg und leitete die internationale Filmkarriere von Marlon Brando ein.

Einige wirklich bemerkenswerte Rollen in den Fünfzigern und Sechzigern unterstützten seinen Ruf. Nach einer längeren Durststrecke, vielen Skandalen, Erfolgen und Misserfolgen gelang ihm 1972 in Francis Ford Coppolas Mafiaepos DER PATE die glorreiche Rückkehr zu Ehre und Ruhm. Für die Darstellung des Don Vito Corleone wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet den er jedoch ablehnte, um gegen die gesellschaftlichen Repressionen der Indianer zu protestieren.

1979 schließlich brillierte er wieder in einem Film von Francis Ford Coppola. In “Apocalypse Now” spielte er einen psychopatischen Colonel im Vietnamkrieg.

In den folgenden Jahren zog er sich immer mehr aus dem Filmgeschäft zurück und trat nur noch sporadisch auf. Seit 1966 war er Eigentümer der kleinen Insel Tetiaroa im Pazifischen Ozean, auf die er sich zeitweise völlig zurückzug. In den 90er Jahren legte er sich häufig mit der Presse an und war für hohe Gagen in vorwiegend kleinen Rollen zu sehen.

Marlon Brando war verheiratet mit Anna Kashfi (1957-1959), mit Movita Castenata (1968-1961 bzw. 1968 - genaueres ist nicht bekannt), sowie mit Tarita Teripaia, von der er aber ebenfalls wieder geschieden wurde. Längere Zeit war er mit Rita Moreno und Joseanna Marianna Berenger befreundet.

Insgesamt hatte Marlon Brando 7 Kinder, fünf von seinen Ehefrauen. Die Kinder Miko, Rebecca, Simon Tehotu, Tarita Cheyenne (die inzwischen Selbstmord begangen hat) und Nina Preiscilla sowie Christian Devi (auch als Gary Brown bekannt) und Stefano (auch als Stephen Blackhaert bekannt) aus seinen nicht-ehelichen Bezierhungen.

Marlon Brando starb am 1.Juli 2004 in einem Krankenhaus in Los Angeles.

Quelle: Dirk Jasper (Auszüge)

Oscarnominierungen

1951

Endstation Sehnsucht

1952

Viva Zapata

1953

Julius Cäsar

1954

Der Wilde

1989

Weiße Zeit der Dürre

Filmografie

1950

Die Männer

1951

Endstation Sehnsucht

1952

Viva Zapata

1953

Julius Cäsar

1954

Der Wilde

1954

Die Faust im Nacken

1954

Desiree

1955

Schwere Jungs und leichte Mädchen

1956

Das kleine Teehaus

1957

Sayonara

1958

Die jungen Löwen

1959

Der Mann in der Schlangenhaut

1961

Der Besessene

1962

Meuterei auf der Bounty

1963

Der hässliche Amerikaner

1965

Zwei erfolgreiche Verführer

1966

Kennwort Morituri

1966

The Chase - Tödliches Spiel

1966

Südwest nach Sonora

1967

Spiegelbild im goldenen Auge

1967

Eine Gräfin von Hongkong

1968

Candy

1968

Am Abend des folgenden Tages

1969

Quemada!

1972

Der Pate

1972

Der letzte Tango in Paris

1976

Duell am Missouri

1978

Superman

1979

Roots - die nächste Generation

1979

Apocalypse Now

1980

Die Formel

1989

Weiße Zeit der Dürre

1990

Freshman

1992

Christopher Kolumbus - Der Entdecker

1995

Don Juan de Marco

1996

DNA - Die Insel des Dr.Moreau

1997

The Brave

1998

Free Money

2000

Autumn of the Patriarch

2001

The Score

“The Score” mit Robert de Niro