08.02.1931 - 30.09.1955

Der frühe Tod des jungen amerikanischen Filmschauspielers legte den Grundstein zum Mythos des größten Jugendidols aller Zeiten.

Am 8. Februar 1931 als James Byron Dean in Marion/Indiana, geboren. Sein Vater war Zahntechniker und durch den frühen Tod seiner Mutter wächst er auf einer Farm bei Verwandten auf.

Nachdem er in Los Angeles ein Studium der Rechts- und Theaterwissenschaften aufgenommen hatte, begann er mit der Schauspielerei am Studententheater. Anschließend besuchte er die Schauspielschule der University of California sowie Lee Strasbergs renomiertes Actors Studio in New York.

Bei seinen ersten Versuchen, in Hollywood Fuß zu fassen, erhielt er zunächst nur kleinere Rollen in drei Spielfilmen und mehreren Fernsehfilmen. Nebenbei verdiente er seinen Lebensunterhalt u.a. mit Werbespots fürs Fernsehen. Danach kehrte er zum Actors Studio zurück.

Sein Aufstieg begann 1952 durch seine Rolle in dem Broadway-Stück THE IMMORALIST (Der Unmoralische), für die er den “Daniel-Blum-Preis” als bester Nachwuchsdarsteller der USA erhält..

Seine erste Hauptrolle in einer Hollywood Produktion erhält er 1955 von Elia Kazan für den Film “Jenseits von Eden” nach dem Roman von John Steinbeck. Die Rolle des aufsässigen Sohnes ist exemplarisch für einen neuen Schauspielstil, der “Method Acting” genannt wurde und von Lee Strasbergs Schauspielschule propagiert wurde. Die Darstellung des Carl Trask brachte ihm auch eine Oscar-Nominierung ein.

Eine weitere Rolle eines problembeladenen, rebellischen Jugendlichen in Nicholas Rays “...denn sie wissen nicht, was sie tun” , machte ihn schließlich zur Symbolfigur einer ganzen Generation. An der Seite von Natalie Wood, Dennis Hopper und Sal Mineo verkörpert er einen Jugendlichen der versucht, sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden und dabei mit einer Jugendbande in Konflikt gerät.

George Stevens inszenierte 1956 das Melodram “Giganten” als breit angelegtes Familienepos über die sozialen Veränderungen im Zuges tes texanischen Ölbooms. Auch hier verkörperte er einen rebellischen Charakter, den er diesmal von der Jugend bis ins mittlere Alter verkörperte. Bei diesem Film spielte er neben Elisabeth Taylor und Ruck Hudson.

Am 30.September 1955, kurz nach den Dreharbeiten zu “Giganten” verunglückte der populäre Schauspieler tödlich mit seinem Porsche bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Cholame auf dem Weg nach Paso Robles.

Durch den frühen, tragischen Tod des Jugendidols begann sich ein Personenkult um ihn zu entwickeln, der nur noch mit dem um die ebenfalls jung verstorbene Marylin Monroe zu vergleichen ist. Mit nur drei Hauptrollen wurde er zu einer der großen Kino-Ikonen des Jahrhunderts. Posthum wurde er für seine Leistung in “Giganten” als bester männlicher Hauptdarsteller für den Oscar nominiert.

1957 wntstand Robert Altmans Dokumentarfilm “The James Dean Story”.

(Quelle: FU-Berlin, DHM)

Der Rebell

1955

Jenseits von Eden

1955

...denn sie wissen nicht was sie tun

1956

Giganten

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“Der tödliche Unfall”

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