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Charles Dennis Buchinsky wurde als fünftes von 15 Kindern in einer armen Bergarbeiterfamilie geboren. Während des Zweiten Weltkrieges schuftete Bronson
in einer Kohlenmine, um seine Familie zu versorgen.
Seine ersten Filmauftritte in Amerika hatte er in den fünziger Jahren - aber erst seine Auftritte in europäischen Filmproduktionen machten ihn zum
Topstar. Auch er ging den gleichen Weg wie Clint Eastwood, den Sergio Leone ebenfalls zum Superstar machte. Der schweigsame Mundharmonikaspieler in “Spiel mir das Lied vom Tod”, legte den Grundstein dafür, daß Bronson in den 70er Jahren zum “populärsten Schauspieler der Welt” (Golden Globe 1971) und gleichzeitig zum bestbezahltesten wurde. Pro Drehtag verdiente Bronson in dieser Zeit 100.000 Dollar.
Seinen größten und gleichzeitig kontroversesten Erfolg hatte der Mann mit den markanten Gesichtszügen allerdings als unbarmherziger Racheengel in dem
1974 entstandenen - und höchst umstrittenen Selbstjustiz-Thriller DEATH WISH (Ein Mann sieht rot). Der Film löste heftige Kontroversen und Debatten aus: Gewaltverherrlichung und unverhüllter Aufruf zur Selbstjustiz
warfen die Kritiker den Machern vor. Beim Publikum allerdings fand der Film große Resonanz.
In zweiter Ehe war Charles Bronson von 1968 insgesamt 22 Jahre mit der Schauspielerin Jill Ireland verheiratet, mit der er 15 Filme gemeinsam gedreht
hatte. Sie galt als engagierte Kämpferin gegen Krebs und für Krebsvorsorge. Jill Ireland verstarb 1990 an einem Krebsleiden und Bronson zog sich immer weiter aus dem Filmgeschäft zurück.
1998 heiratete er zum dritten Mal, diesmal die 40 Jahre jüngere Fernsehproduzentin Kim Weeks. Charles Bronson, selbst mit 14 Geschwistern aufgewachsen,
war Vater von sieben Kindern.
Am 31. August 2003 starb er in einem Krankenhaus in Los Angeles an Lungenentzündung. In den letzten Jahren hatten sich allerdings Gerüchte gehalten, daß
er an Alzheimer erkrankt sei und deswegen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen sei.
Charles Bronson: “Ich habe als 16jähriger in den Kohlebergwerken geschuftet und im Zweiten Weltkrieg B-29 Bomber geflogen. Villeicht portraitiere ich
Figuren aus meiner Vergangenheit, die has Leben hart gemacht hat und die sich ihre eigenen Gesetze schaffen müssen, um überleben zu können.”
(Quelle: Dirk Jasper - Auszüge)
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