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SEHENSWÜRDIGKEITEN
Der Rechenmacherbrunnen: Dieser Brunnen soll an ein altes Gewerbe in Börrstadt erinnern. Der Brunnen wurde von Eugen Windecker gebaut und in einer Feierstunde am 1. Mai 2003 der Bevölkerung übergeben. Noch heute werden die Bewohner von Börrstadt vielerorts liebevoll “Die Rechenmacher” genannt. In Börrstadt ist Daniel Specht der letzte noch aktive Rechenmacher.
Wallfahrtskapelle “Maria Hilf” im oberen Kirchtal - mit Kreuzweg durch den Wald. Errichtet aufgrund eines Gelöbnisses im Jahre 1945, eingeweiht am 1. Mai 1950. Die Wallfahrt findet einmal jährlich von der kath. Kirche aus zur Kapelle statt.
Katholische Kirche “St.Nikolaus, erbaut um
1800 mit Steinen der alten Hahnweilerkirche, die während des 30jährigen Krieges zerstört wurde. Wahrscheinlich wurden auch Steine der alten Kirche von Börrstadt verwendet die im 15. Jahrhundert erbaut worden war,
aber aufgrund ihrer Baufälligkeit nicht mehr genutzt werden konnte. Während die alte Kirche von Börrstadt auf dem Friedhof stand, steht die heutige Kirche im Ortskern. Daneben befindet sich ein steinernes Kreuz aus
dem Jahre 1752.
Die Kreuzkapelle - privat erbaut im Jahr 1999 von Familie Georg Karch und Familie Rocklage.
Das alte Forsthaus auf dem Hahnweilerhof, erbaut 1737 zur Habsburger Zeit als Wohnhaus mit Stallungen und Scheune in Eichenfachwerk als geschlossene
Hofanlage. Vieles wurde zwar verändert, aber Decken, Innenwände und Dachstuhl sind noch ursprünglich. Der Türsturz über dem Eingang zeigt den österreichischen Doppeladler. Das Forsthaus steht unter Denkmalschutz.
Die Eremitenklause beim Hahnweilerhof, ungefähr 1 km nordwestlich, liegt in einem Talende. Es ist eine Höhle neben einer Quelle und ist ca. 2,40 x 3,70 m
groß, hat einen knapp mannshohen Eingang und eine Öffnung nach oben. Sie ist als Eremitenklause bekannt. Wahrscheinlich gab es diese Klause schon 1468. Es gibt auch die Vermutung, daß es eine Kapelle war, wofür die
Kreuzgewölbedecke spricht.
Hinkelstein aus der Steinzeit. Er steht östlich des Röderhofes an der Gemarkungsgrenze zwischen Börrstadt und Imsbach. Es ist der Rest eines wohl recht großen
Menhirs, der in späteren Jahrhunderten zerkleinert wurde um Grenzsteine oder ähnliches daraus herzustellen. Darauf deutet auch ein heute, im unteren Bereich des Steines, vorhandenes Keilloch hin.
Grabhügel aus der älteren Eisenzeit (ca. 800-400 v.Chr.). Diese befinden sich in der Waldabteilung Pfaffenschlag (nahe Hahnweilerhof). Es sind sechs Grabhügel
mit Durchmessern zwischen 9 und 14 Metern. In der Waldabteilung Bocksrück befinden sich ebenfalls drei Grabhügel.
Es gibt auch interessante Wanderwege, z.B. zum Schwarzenbrunnen (schön gestaltete Quelle), zum “Sauperch” (frühere Anlage um Wildschweine zu fangen.
(Bilder zu einigen Sehenswürdigkeiten findet man auf der Homepage der Gemeinde Börrstadt. Herzlichen
Dank an Frau Birgitt Kern für die Gestaltung der Gemeinde-Homepage.)
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